Waffenbesitzkarte für Sportschützen: Was sie ist und wie man sie bekommt
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Waffenbesitzkarte für Sportschützen: Was sie ist und wie man sie bekommt

Zwei Begriffe sorgen bei Einsteigern regelmäßig für Verwirrung: Waffenschein und Waffenbesitzkarte. Beide klingen ähnlich, regeln aber völlig unterschiedliche Dinge. Wer weiß, was er tatsächlich benötigt, spart sich unnötige Anträge und Wartezeit – und wer als Sportschütze tatsächlich eine WBK braucht, findet weiter unten auch gleich den kompletten Weg dorthin.

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Was ist der Unterschied zwischen einem Waffenschein und einer Waffenbesitzkarte?

Der wichtigste Unterschied zwischen Waffenbesitzkarte und Waffenschein liegt darin, was der Inhaber mit einer Schusswaffe tun darf. Die Waffenbesitzkarte (WBK) berechtigt grundsätzlich zum Erwerb und Besitz bestimmter erlaubnispflichtiger Schusswaffen.

Der Waffenschein geht darüber hinaus und berechtigt zum Führen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit, also dazu, sie außerhalb des eigenen Grundstücks zugriffsbereit mit sich zu führen. Die Voraussetzungen für einen Waffenschein sind deutlich strenger und werden nur in besonderen Fällen erfüllt.

Für Sportschützen ist normalerweise die Waffenbesitzkarte relevant: Sie ermöglicht den legalen Erwerb und Besitz der Sportwaffe, während für den Transport zum Schießstand die dafür geltenden gesetzlichen Regelungen gelten. Ein Waffenschein ist für den normalen Schießsport daher in der Regel nicht erforderlich.

Welche Waffen darf ein Sportschütze mit einer WBK erwerben?

icon Sportpistole

Sportpistolen

Sportpistolen gehören zu den klassischen Kurzwaffen im Schießsport. Je nach zugelassener Disziplin kommen beispielsweise Kleinkaliberpistolen oder Pistolen für stärkere Patronen infrage. Welche konkrete Pistole erworben werden darf, hängt davon ab, ob sie für die vom Schützen ausgeübte Sportdisziplin zugelassen und erforderlich ist.

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Revolver

Auch mehrschüssige Revolver können für verschiedene sportliche Disziplinen zugelassen sein. Anders als bei einer halbautomatischen Pistole erfolgt die Schussabgabe über eine Trommel, die die Patronen aufnimmt. Auch hier muss die konkrete Waffe zur jeweiligen Sportordnung und Disziplin passen.

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Repetier- und Einzellader-Langwaffen

Repetiergewehre werden nach jedem Schuss von Hand für den nächsten Schuss vorbereitet. Bei Einzelladerwaffen muss vor jedem Schuss eine neue Patrone von Hand geladen werden. Beide Waffenarten werden im Schießsport eingesetzt und können bei entsprechendem Bedürfnis über die WBK erworben werden.

Icon Perkussionswaffen

Perkussionswaffen

Auch bestimmte mehrschüssige Kurz- und Langwaffen mit Zündhütchenzündung können für Sportschützen relevant sein. Das Waffengesetz sieht hierfür besondere Regelungen vor und nennt diese Waffen ausdrücklich in § 14.

Icon Halbautomatische Langwaffen

Halbautomatische Langwaffen

Halbautomatische Langwaffen laden nach der Schussabgabe selbstständig die nächste Patrone, sodass für jeden weiteren Schuss lediglich der Abzug erneut betätigt werden muss. Solche Waffen können für bestimmte sportliche Disziplinen zugelassen sein. Für den Erwerb gelten allerdings besondere gesetzliche Voraussetzungen und Beschränkungen.

Icon Kleinkaliberwaffen

Kleinkaliberwaffen

Kleinkaliberwaffen, insbesondere im Kaliber .22 l.r., spielen im Schießsport eine wichtige Rolle. Das Waffengesetz sieht für bestimmte Kleinkaliberwaffen eine Besonderheit beim Mindestalter vor: Für Waffen bis 5,6 mm Randfeuerzündung und höchstens 200 Joule Mündungsenergie gilt die allgemeine Altersgrenze von 21 Jahren nicht. Voraussetzung ist auch hier, dass die Waffe für eine genehmigte Sportdisziplin zugelassen ist.

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Wie erhalte ich eine Waffenbesitzkarte als Sportschütze?

Der Weg zur Waffenbesitzkarte für Sportschützen besteht aus mehreren Schritten. Entscheidend ist vor allem, dass der Schütze ein waffenrechtliches Bedürfnis nachweisen kann und die weiteren persönlichen Voraussetzungen erfüllt.

Was kostet eine Waffenbesitzkarte für Sportschützen?

Die Kosten für eine Waffenbesitzkarte sind nicht bundesweit einheitlich, da die konkreten Verwaltungsgebühren von der zuständigen Waffenbehörde abhängen. Als Sportschütze sollten Sie außerdem berücksichtigen, dass neben der eigentlichen Gebühr für die WBK weitere Kosten entstehen können – beispielsweise für die erforderliche Sachkundeprüfung, die Bedürfnisbescheinigung des Schießsportverbandes oder gegebenenfalls ein Gutachten.

Auch nach Erteilung der WBK können Gebühren anfallen, etwa wenn weitere Waffen eingetragen werden. Die konkrete Höhe sollten Sie deshalb bei Ihrer zuständigen Waffenbehörde und dem jeweiligen Schießsportverband erfragen.

Waffenbesitzkarte für Sportschützen WBS

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 Wie lange dauert es, eine WBK zu bekommen?

Wie lange die Erteilung einer Waffenbesitzkarte dauert, hängt vor allem von der zuständigen Waffenbehörde und der Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen ab. Eine bundesweit einheitliche Bearbeitungsdauer gibt es daher nicht. Als grobe Orientierung können mehrere Wochen eingeplant werden. Einige Behörden nennen beispielsweise eine Bearbeitungszeit von vier bis acht Wochen.

In der Praxis kann es allerdings auch deutlich länger dauern. Insbesondere die erforderlichen Prüfungen der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit und persönlichen Eignung können die Bearbeitung verlängern. Eine aktuelle Erhebung des Verbands Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) zeigt, dass die Bearbeitungszeiten je nach Bundesland und Behörde erheblich variieren; in einzelnen Fällen werden auch mehrere Monate genannt.

Wer die WBK beantragen möchte, sollte deshalb ausreichend Zeit einplanen und darauf achten, dass Bedürfnisbescheinigung, Sachkundenachweis, Nachweis der sicheren Aufbewahrung und die weiteren erforderlichen Unterlagen vollständig eingereicht werden. Fehlende Unterlagen können zu zusätzlichen Rückfragen und Verzögerungen führen.

Welche Sportpistolen sind für Sportschützen mit Waffenbesitzkarte besonders geeignet?

Wer mit dem sportlichen Pistolenschießen beginnt, steht schnell vor einer großen Auswahl verschiedener Modelle. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht, denn welche Sportpistole geeignet ist, hängt unter anderem von der Schießdisziplin, der persönlichen Ergonomie und den eigenen Vorstellungen ab. Gerade für Einsteiger lohnt es sich deshalb, verschiedene Modelle auf dem Schießstand auszuprobieren, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

  • CZ Shadow 2 DA / 9mm

    1.295,00 

CZ Shadow 2

Die CZ Shadow 2 gehört zu den bekanntesten Sportpistolen im Bereich des dynamischen Schießsports. Ihr Ganzstahlaufbau sorgt für ein vergleichsweise hohes Gewicht, wodurch sich der Rückstoß gut kontrollieren lässt und die Waffe ruhig im Ziel liegt. Der ergonomisch geformte Griff und die sportliche Auslegung machen sie für Schützen interessant, die von Anfang an eine hochwertige Sportpistole suchen. Durch die große Verbreitung gibt es außerdem viel Erfahrung mit dem Modell und ein umfangreiches Zubehörangebot.

CZ TS 3

Die CZ TS 3 ist eine moderne Sportpistole, die besonders auf den ambitionierten sportlichen Einsatz ausgelegt ist. Sie bietet eine hochwertige Verarbeitung und ist auf die Anforderungen dynamischer Schießsportdisziplinen zugeschnitten. Im Vergleich zu einer einfachen Dienstpistole handelt es sich deutlich stärker um eine spezialisierte Sportwaffe. Für einen Anfänger kann sie deshalb interessant sein, wenn bereits feststeht, dass der Schwerpunkt langfristig auf dem sportlichen Wettkampf liegen soll.

  • CZ TS3 Orange / 9mm

    3.145,00 

  • SIG SAUER P320 Fullsize OR / 9mm

    745,00 

SIG Sauer P320

Die SIG Sauer P320 unterscheidet sich konzeptionell von klassischen Ganzstahl-Sportpistolen. Ihr modulares System ermöglicht es, verschiedene Griffgrößen und Konfigurationen miteinander zu kombinieren. Dadurch kann die Pistole besser an die Hand des Schützen angepasst werden. Für Einsteiger kann das ein Vorteil sein, insbesondere wenn zunächst herausgefunden werden soll, welche Griffgröße und Konfiguration am besten passt. Je nach Ausführung kann die P320 sowohl für das allgemeine Training als auch für bestimmte sportliche Disziplinen interessant sein.

SIG Sauer P320 X5

Wer eine P320 speziell für den sportlicheren Einsatz sucht, findet mit den X5-Modellen eine entsprechend optimierte Variante. Je nach Ausführung bieten diese Modelle beispielsweise eine längere Auslegung, sportlich abgestimmte Komponenten und eine auf das dynamische Schießen ausgerichtete Konfiguration. Das zusätzliche Gewicht und die sportliche Ausstattung können dabei helfen, die Pistole kontrolliert und schnell zu schießen. Für Einsteiger ist sie insbesondere dann interessant, wenn bereits eine klare Orientierung in Richtung dynamischer Schießsport besteht.

  • SIG SAUER P320 X5 Legion / 9mm

    Alter Preis: Ursprünglicher Preis war: 1.495,00 €Aktueller Preis ist: 1.295,00 €.

    13% Off

CZ P-10 F

Die CZ P-10 F ist eine Full-Size-Pistole mit Polymergriffstück und unterscheidet sich damit deutlich von den schweren Ganzstahlmodellen wie der Shadow 2. Sie ist vergleichsweise leicht und liegt durch ihre ergonomische Griffgestaltung gut in der Hand. Das Striker-Fired-System ermöglicht eine einheitliche Abzugscharakteristik bei jedem Schuss. Für Anfänger kann die P-10 F deshalb eine interessante Option sein, wenn eine moderne, unkomplizierte und relativ leichte Pistole bevorzugt wird.

Glock 17

Die Glock 17 ist eine der bekanntesten Full-Size-Pistolen und wird auch im sportlichen Bereich verwendet. Ihr Polymergriffstück sorgt für ein vergleichsweise geringes Gewicht, während die einfache Bedienung und die große Verbreitung für viele Schützen interessant sind. Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an Zubehör und Ersatzteilen. Wer als Anfänger zunächst eine vielseitig einsetzbare 9-mm-Pistole sucht und sich noch nicht auf eine bestimmte Sportdisziplin festgelegt hat, kann die Glock 17 in die engere Auswahl nehmen.

  • GLOCK 17 Gen6 OR / 9mm

    725,00 

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